Mobilität ist kein ausschließlich technisches System.
Sie ist ein soziales, kulturelles und infrastrukturelles Gefüge, das individuelle Entscheidungen ebenso prägt wie gesellschaftliche Normen.
Das Institut für angewandte Mobilitätsforschung untersucht Mobilität an der Schnittstelle von technischer Machbarkeit und gesellschaftlicher Akzeptanz.
Im Fokus stehen Fragestellungen der angewandten Mobilitätsforschung:
Nutzung, Akzeptanz, Wahrnehmung, soziale Zuschreibungen sowie Entscheidungslogiken im urbanen Mobilitätskontext.
Das Institut versteht sich nicht als disziplinäre Forschungseinrichtung, sondern als interdisziplinäre Plattform für Fragestellungen, die zwischen bestehenden Fachrichtungen liegen.
Das Institut wurde von Marcus Döhrmann und Björn Wessel initiiert.
Beide verfügen nicht über einen klassischen akademischen Forschungshintergrund.
Ihr Zugang zu Mobilität ist nicht disziplinär geprägt, sondern praxisorientiert und beobachtungsbasiert.
Diese Perspektive bildet den Ausgangspunkt der Institutsarbeit.
Sie entsteht aus langjähriger Auseinandersetzung mit Nutzung, Akzeptanz und alltäglichen Mobilitätsentscheidungen – und aus der wiederkehrenden Beobachtung, dass technisch funktionale Lösungen gesellschaftlich nicht zwangsläufig angenommen werden.
Das Institut versteht diese Perspektive nicht als Ersatz wissenschaftlicher Forschung, sondern als Ergänzung: als Impulsgeber für Fragestellungen, die aus dem Alltag heraus entstehen und wissenschaftlicher Prüfung bedürfen.
Die Mobilitätswende wird in Planung und Politik überwiegend technisch konzipiert.
Öffentlicher Personennahverkehr und zweirädrige Mobilität gelten als zentrale Bausteine zukünftiger urbaner Mobilität.
Diese Ansätze funktionieren für einen Teil der Bevölkerung gut.
Für andere Gruppen jedoch nur eingeschränkt oder gar nicht.
Hier zeigt sich eine Akzeptanzlücke zwischen normativen Zielvorstellungen, planerischen Annahmen und realem Mobilitätsverhalten.
Das Institut geht der Frage nach, welche Faktoren jenseits von Effizienz und Infrastruktur über Annahme oder Ablehnung von Mobilitätsangeboten entscheiden.
Im Zentrum stehen dabei Wahrnehmung, soziale Bedeutung, Identitätsfragen und kulturelle Codierungen von Mobilität.
Die Arbeit des Instituts ist hypothesenbasiert, interdisziplinär und ergebnisoffen.
Es werden keine vorab festgelegten Schlussfolgerungen verfolgt, sondern klar formulierte Forschungsfragen, die gemeinsam mit wissenschaftlichen Partnern untersucht werden.
Die Rolle des Instituts liegt in der Initiierung von Fragestellungen, in der Übersetzung zwischen Alltagserfahrung und theoretischer Modellbildung sowie in der Strukturierung komplexer gesellschaftlicher Zusammenhänge.
Das Institut sucht die Zusammenarbeit mit Hochschulen, Forschungsinstituten und einzelnen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die Mobilität nicht ausschließlich als technisches Optimierungsproblem, sondern als gesellschaftliches Phänomen verstehen.
Institut für angewandte Mobilitätsforschung e.V.
Oranienburger Straße 16
10178 Berlin
Deutschland
Vertretungsberechtigter Vorstand gemäß § 26 BGB:
Marcus Döhrmann
Björn Wessel
Kontakt:
Telefon: +49 163 7117617
E-Mail: info@amf-intitut.de
Registereintrag:
Eingetragener Verein
Vereinsregister: (wird nach Eintragung ergänzt)
Registergericht: Amtsgericht Berlin Charlottenburg
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